“Verschlussache BND”, Dienstag 16. August 2011

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“Verschlussache BND”, Dienstag 16. August 2011

Beitrag  Sramana am So Jul 10, 2011 1:20 pm

Dienstag 16. August 2011

Vorlesestunde: “Verschlussache BND” von Udo Ulfkotte

Ich lese interessante, wissenswerte Zitate vor.


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Re: “Verschlussache BND”, Dienstag 16. August 2011

Beitrag  Sramana am Di Aug 16, 2011 10:09 pm

Sendung Dienstag 16.08.2011 - BND v. Ulfkotte

Verschlusssache BND
Dr. Udo Ulfkotte
ISBN 3-7338-0214-4


Ulfkotte schreibt heute u. a. für den KOPP Verlag, früher bei der FAZ
Jahrgang 1960
studierte Rechtswissenschaften und Politik

Der erste Agent war vor ca. 4000 Jahren im ehemaligen Irak – dem damaligen Mesopotamien - unterwegs.

Struktuierte Geheimdienste wurden aber erst viel später gegründet:
- Groß - Britanien um 1900,
- Deutschland 1913
- Russland 1917
- Frankreich 1935
- Amerika seit 1882 zwei Nachrichtendienste und seit 1910 FBI


Playlist


Vorspann bis 20.15 h

Diablo Swing Orchestra – The Buchter´s Ballroom
Dudeldrum – Skaz
Sean Fournier – Broken Stereo

*********************

Prinz König – Auf einer flachen Ebene

The Patinettes – Whisky Galore

EZZO - Shame on you Mr. Bush

Talco – Tortuga

Houdini Roadshow – Down in the City

Despedidos Ska – Ya es hora de bailar

Mann mit Hund – Mister Frosch


Abschluss:
David – Demain je change de vie



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Re: “Verschlussache BND”, Dienstag 16. August 2011

Beitrag  Sramana am Di Aug 16, 2011 10:43 pm

Hier könnt ihr die vergangenen Sendungen nochmal abrufen:

http://de.1000mikes.com/show/sramana_on_air

Bei der heutigen Sendung könnt ihr Euch die ersten 3 1/2 Minuten sparen, es sei denn, ihr wollt mich stöhnen hören ;)


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Re: “Verschlussache BND”, Dienstag 16. August 2011

Beitrag  Sramana am Do Sep 15, 2011 1:48 am

Auszüge aus dem Buch:
Verschlusssache BND
Dr. Udo Ulfkotte
ISBN 3-7338-0214-4

Ulfkotte schreibt heute u. a. für den KOPP Verlag, früher bei der FAZ
Jahrgang 1960
studierte Rechtswissenschaften und Politik




S. 32: Der erste Agent war vor ca. 4000 Jahren im ehemaligen Irak – dem damaligen Mesopotamien - unterwegs.

Struktuierte Geheimdienste wurden aber erst viel später gegründet:
- Groß - Britanien um 1900,
- Deutschland 1913
- Russland 1917
- Frankreich 1935
- Amerika seit 1882 zwei Nachrichtendienste und seit 1910 FBI

S. 9 Einleitung - BND Witz

S. 16 Tschernobyl Hanf

S. 53 / Mitte: In Afghanistan wurde ein Auge zu gedrückt, als später ein - bis heute andauernder - lukrativer Handel mit Opium und Heroin begann, um den Krieg zu finanzieren.”

S. 21 unten - Glenn Miller

S. 25 Mitte: „Verschwiegenheit“

S. 28 unten: „Schwarze Kartei deutscher Abgeordneter“

S. 46: (Veröffentlicht 1997 in USA) Internationale Komitee vom Roten Kreuz hatte Zugang zu den Konzentrationslagern der Nazis, erstattete aber keine Berichte, um sich “neutral” zu verhalten!


S. 62 unten: “Immer öfter enthüllen Journalisten heute, wie Geheimdienste mit Falschinformationen den Gang der Geschichte zu beeinflussen suchen.”
[...]
Um Irak zu denunzieren, wurden im Auftrag einer Werbeagentur in einem Krankenhaus in Kuweit Puppen als Babys sadistisch “ermordet” - für diesen Werbegag wurden über 10 Millionen Dollar gezahlt.


S. 63 / Mitte: [Morde] “Der Entwicklungsingenieur Dr. Ladell zog eine Zigarette aus der Schachtel, während sich gleichzeitig ein vergifteter Pfeil in das Fell eines Versuchsschafes bohrte, das binnen Sekunden starb. Peter Wright berichtet nicht, wie oft die später auch der CIA überlassenen vergifteten Dart - Pfeile an Menschen zum Einsatz kamen.” (Die Technik wurde aus einem James Bond Film übernommen)

S. 64: In der Sowjetunion geht die Gründung eines toxikologischen Labors, das einzig daran arbeitet, neue Gifte zum Morden zu entwickeln, auf eine Anweisung Lenins zurück. 1937 wurde das Labor dem NKWD eingegliedert. Heute wird es als “Toxikologisches Institut Nr. 12” des Moskauer Forschungsinstituts für Hochtechnologie, eines Geheimdienstablegers, geführt.

S. 69 unten: “Die spanische Zeitung “El Mundo” berichtete im September 1996 unter Berufung auf Geheimdienstdokumente, der spanische Geheimdienst CESID habe drei Bettler bei Betäubungsmitteltests als “Versuchskaninchen” missbraucht. CESID-Agenten hätten die drei im Madrider Stadtteil Malasana entführt.

S. 88, Mitte
Die Methoden der Ost-Berliner Staatssicherheit waren mit denen des BND nicht zu vergleichen. Das MfS setzte vielmehr die totalitären Überwachunsgpraktiken der Nazis fort. Eines der eindrucksvollsten Beispiele für das menschenverachtende Vorgehen der nach Zehntausenden zählenden ostdeutschen MfS-Mitarbeiter war die sogenannten Strahlenkanone. Der “Spiegel” berichetete 1996 darüber: “Millionen Reisende hat die Ost-Berliner Staatssicherheit von 1979 bis 1989 an den Grenzkontrollstellen der DDR heimlich mit radioaktiven Gammastrahlen überprüft. 17 Strahlenkanonen an den Grenzübergangsstellen in und um Berlin sowie an den Autobahnkontrollpunkten zwischen Ost- und Westdeutschland sollten DDR-Flüchtlinge aufspüren, die sich im Kofferraum von Autos oder zwischen der Ladung von Lastwagen versteckt hielten. Strahlenquelle war radioaktives Cäsium 137 aus der Sowjetunion. Die Gammastrahlen durchdrangen Kraftfahrzeuge wie Insassen und machten Menschen als dunkle Flecken auf einem Monitor sichtbar. Die Geräte wurden von der Operativ-Technischen-Sicherung der Stasi-Hauptabteilung VI entwickelt. Durchleuchtet wurden auch Kinder, Säuglinge und Schwangere. Die Strahlenkanonen wurden auf den sogenannten Beschaubrücken der Kontrollstellen versteckt. Der erste Gammastrahler ging 1979 am Berliner US-Übergang Checkpoint Charly in Betrieb. Am 9. November 1989 um 22 Uhr wurde die Cäsium-Quelle am Grenzübergang Marienborn zwischen Hannover und Berlin ausgeschaltet - als gerade die Mauer gefallen war.

S. 92 Spionageschule

S. 100
Neben Geschäftsleuten, Waffenhändlern und Regierungsangestellten sind für alle Geheimdienste der Welt auch Journalisten ein Ziel von Abschöpfungsbemühungen. John le Carré, der von 1960 bis 1964 für den britischen Geheimdienst MI 6 arbeitete, behauptet dass die britischen Geheimdienste weite Teile der Presse kontrollieren.

S. 107
Mit den neuen Tätigkeitsfeldern “Drogenhandel”, “Waffenschmuggel”, “organisierte Kriminalität” kommen auch bislang ungeahnte Risiken auf den BND zu. Denn seine Leute haben es nicht mehr nur mit staatlich gelenkten Agenten zu tun, sondern mit Gangstern; mit Gangstern allerdings, die überregional organisiert sind und deshalb besonders gefährlich. Wer heute in das Abwehrnetz eines weltweit operierenden kolumbianischen Drogenringes oder eines russischen Netzes von Plutoniumhändlern eindringt, lebt in der Gefahr, ermordet zu werden.
[...]
Die Spione des BND sehen sich verstärkt gezwungen, auch Kriminelle als Informationsquelle zu nutzen.

S. 110: Kosten und Schmiergeld

S. 112: Versteuern von Agentenlohn

S. 118
Nicht viele Menschen werden wissen, dass man an einem Funktelefon nur die richtigen Knöpfe drücken muss, um problemlos bei allen Mobilfunkgesprächen in der Nachbarschaft zuhören zu können. Das verstößt natürlich gegen die Datenschutzbestimmungen und die Hersteller der Geräte würden es wohl auch dementieren. Beim BND zumindest ist es ein “offenes Geheimnis”. Ein mobiles Telefon muss man sich als Kombination von Funkgerät und winzigem Computer vorstellen. Manche Funktelefon-Typen können auch als Mobilfunk-Scanner eingesetzt werden. Viele Geräte verfügen zudem über eine nicht dokumentierte Schnittstelle, die es möglich macht, das Telefon von außen mit einem Computer zu steuern. Der BND kann somit nicht nur den Aufenthaltsort eines Handy-Besitzers feststellen. Er kann zudem – für den Betreffenden unmerklich – aus der Ferne das Mikrofon eines Mobiltelefons einschalten und Gespräche und Umgebungsgeräusche abhören.

S.121
Agentenstreich - Lotterie

S. 126: TKG S. 129 Internet

S. 143: Shell Nigeria

S. 182 Waffengeschäfte

S. 247
Scheinbar unaufhaltsam unterwandert die organisierte Kriminalität nun auch europäische Staaten, macht sich Justiz und Ordnungskräfte durch Korruption oder Erpressung gefügig und höhlt die Obrigkeit von innen aus.
[...]
So arbeiten Gruppen des organisierten Verbrechens heute mit Guerrilleros, Terroristen, Geheimdienstlern und selbst mit Militäreinheiten zusammen.



Vorläufer des BND - die Organisation Gehlen

(S. 77) Im Jahre 1866 hatte Preußen in Zusammnehang mit dem Deutschen Krieg (Preußen gegen Österreich) beim Generalstab ein “Central-Nachrichten-Bureau” eingerichtet, eine militärische Institution, die 1917 in “Abteilung Fremde Heere” umbenannt und am Ende des Ersten Weltkrieges aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrages aufgelöst wurde. Doch nur für kurze Zeit, denn schon 1919 entstand bei der heeresstatischen Abteilung des Truppenamtes das Referat “Abwehr”; 1931 auch wieder die Abteilung “Fremde Heere”.
Am 1. April 1942 übernahm der 1902 in Erfurt geborene Reinhard Gehlen, Sohn eines preußischen Offiziers, die Abteilung “Fremde Heere Ost”.
[...]
Nachdem er zunächst Hitler bis zur Kapitulation Deutschlands 1945 gedient hatte, diente er sich den Amerikanern an und wurde unter der demokratisch gewählten Regierung Adenauer der Leiter des Bundesnachrichtendienstes.
[...]
Seinen Leitungsstab bildeten dieselben Offiziere, die mit ihm schon unter Hitler gedient hatten. Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung der Vereinigten Staaten, die der “Organisation Gehlen” als Taufpate zur Seite gestanden hatten.
[...]
Beim Zusammenbruch des Dritten Reiches war es Gehlen gelungen, seine gesammelten und archivierten Unterlagen in den bayrischen Bergen zu vergraben und danach unversehrt über das Kriegsende zu retten.
[...]
Ende 1946 wurde zwischen Gehlen und dem amerikanischen Militärnachrichtendienst die Anstellung Gehlens und seiner früheren Mitarbeiter vereinbart.
[...]
Die Amerikaner bezahlten – im ersten Jahr 3,4 Millionen Dollar für 50 Mitarbeiter – und organisierten den Mitarbeitern im kriegszerstörten Deutschland ein angenehmes Leben.
[...]
Am 1 April 1956 wurde die Organisation Gehlen von der seit 1949 bestehenden Bundesrepublik unter dem Namen “Bundesnachrichtendienst (BND) übernommen. Reinhard Gehlen, Deckname Dr. Schneider , wurde zum ersten BND-Präsidenten ernannt.
[...]
Gehlen gebot jetzt über 1245 Mitarbeiter, unter ihnen 540 Beamte, 641 Angestellte und 64 Arbeiter.
[...]
Gehlen ging am 1. Mai 1968 in Pension.
[...]
Der DDR-Spion Heinz Felfe arbeitete 10 Jahre lang in der Pullacher Zentrale. [...] Wie andere frühere SS-Leute auch, war Felfe von einem “alten Kameraden” für die Organisation Gehlen angeworben worden. [...] Die Enttarnung Felfes am 6. November 1961 war nicht nur für Gehlen ein schwerer Schlag. Felfe wurde zu 14 Jahren Zuchthaus verurteilt (und im Februar 1969 gegen 21 westliche Agenten ausgetauscht).



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